Die Einschlafmethode: Was dir beim einschlafen helfen kann.

Die Einschlafmethode: Was dir beim einschlafen helfen kann. post image

Nicht einschlafen zu können ist wohl eins der nervigsten Dinge, die es gibt. Du liegst zum Beispiel schon seit einer halben Stunde wach im Bett und obwohl du wirklich müde bist, kannst du einfach nicht einschlafen.

In diesem Artikel werden wir uns daher drei wichtige Tipps zum Einschlafen anschauen, die ich selbst jeden Tag anwende, um schnell einschlafen zu können.


Wichtig ist hier, dass wahrscheinlich nicht jeder Tipp der passende für dich ist. Experimentiere einfach mit etlichen Ideen herum, bis du das Richtige für dich gefunden hast.
Um aber herauszufinden, warum du Probleme mit dem Einschlafen hast, ist es vorher wichtig zu verstehen, wie wir überhaupt müde werden.

Das erste, was du zum Einschlafen brauchst, ist ein Hormon namens Melatonin. Es wird auch oft das “natürliche Schlafmittel” genannt und wird bei Dunkelheit produziert.

Am Tag schüttet unser Körper hingegen das Hormon Serotonin aus, welches uns wach hält. Grundsätzlich willst du am Tag so viel Tageslicht wie möglich bekommen, damit du nicht die ganze Zeit müde bist.

Vor dem Schlafengehen brauchen wir dann mehr Melatonin, damit sich unser Körper langsam auf das Einschlafen vorbereiten kann.

Bei mir hab ich herausgefunden funktioniert es am besten, wenn ich 1 – 2 Stunden vor dem Schlafengehen so wenig künstliches Licht wie möglich in meinem Umfeld habe. So werde ich am schnellsten müde und kann dann auch schneller einschlafen.

Bewegung um müde zu werden

Unser Körper ist darauf ausgelegt, sich im Laufe des Tages genügend zu bewegen.

Das Institut für gesundheitsverbessernde Forschung in Finnland hat herausgefunden, dass schon ein wenig körperliche Anstrengung zu einem besseren Schlaf führen kann.

Ein Grund, warum Bewegung den Einschlafprozess beschleunigen kann, ist unsere Körpertemperatur. Vor dem Einschlafen nimmt unsere Körpertemperatur meisten ein wenig ab. Wenn du dich während des Tages genug bewegst, kann es deinem Körper am Abend leichter sich abzukühlen.

Diese etwas niedrigere Körpertemperatur ist wichtig für einen guten Schlaf. Ausreichend Bewegung kann zudem Ängste und Depressionen mindern. Alles beides sind Dinge, die dich vor dem Schlafengehen unnötig beschäftigen könnten.

Essen und der Zusammenhang mit “Ich kann nicht einschlafen.”

Einschlafstörungen können bei manchen Menschen auch auf Grund der Ernährung auftreten. Hier gibt es zwei wichtige Faktoren zu beachten:

  1. Was du vor dem Einschlafen isst.
  2. Wann du zuletzt etwas gegessen hast.

Bevor wir uns aber genauer mit dem was und wann beschäftigen, lass uns einmal anschauen, wie wir Essen verdauen. Die Verdauung verwendet viel von der Energie, die wir zu Verfügung haben. Nach einer großen Mahlzeit werden große Mengen an Blut zu unserem Verdauungstrakt geführt.

Wir haben also weniger Blut für unser Gehirn zur Verfügung. Was wiederum einen schlechteren Schlaf bedeutet, da unser Gehirn genug Blutversorgung braucht, um optimal zu funktionieren.

Eine schwere Mahlzeit, wie zum Beispiel ein fettes Steak, bedeutet also, dass du weniger Energie zum Schlafen hast, weil dein Magen noch mit dem Verdauen beschäftigt ist.

Die Zeit spielt hier natürlich auch eine wichtige Rolle. Bei einem gesunden Menschen dauert es in der Regel bis zu 4 Stunden, bis Er oder Sie eine große Mahlzeit verdaut hat.

Ich persönlich versuche zumindest 2 Stunden vorm zu Bett gehen nichts mehr zu essen. Wenn dann esse ich etwas Leichtes wie Kiwis oder Orangen.

Sollte ich noch etwas Schweres essen, dann versuche ich meinem Körper noch mindestens 3 Stunden Zeit zu geben, damit ich zum Einschlafen dann auch so viel Energie wie möglich zur Verfügung habe.

1 bis 2 Stunden vor dem Einschlafen

Meine Erfahrung ist, dass, wenn ich alles, was wir uns bis jetzt angeschaut haben, etwa 1 bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen anwende, dann kann ich viel besser einschlafen.

Hier sind nochmal alle Tipps aufgelistet:

  1. Schau, dass du mindestens eine Stunde, bevor du dich hinlegst, kein künstliches Licht mehr aufgedreht und auch keinen Bildschirm eingeschaltet hast. Solltest du dennoch etwas am Computer machen wollen, installiere dir eine Software namens f.lux. Diese filtert das blaue Licht heraus, welches einen wach hält.
  2. Schon ein wenig Sport am Tag kann dir helfen, besser einzuschlafen. Ich verwende zum Beispiel nie die Rolltreppe oder den Lift, bin so oft wie möglich zu Fuß unterwegs und gehe 2-3 Mal in der Woche ins Fitnesscenter.
  3. Iss 2 Stunden vor dem Einschlafen nichts mehr. Am besten sind sogar 4 Stunden, wobei mir vollkommen klar ist, dass das oft einfach nicht möglich ist. Gib deiner Verdauung aber auf jeden Fall genug Zeit.

Ich hoffe die Tipps zum Einschlafen, die ich dir hier zusammen gestellt habe, helfen dir besser einschlafen zu können. Falls du dich jetzt fragst, wie man einen erholsameren Schlaf haben kann, gibt es interessante Erkenntnisse zu einem besseren Schlaf dank Kiwi. Als ich das erste Mal darüber erfahren habe, dass Kiwis uns beim Schlafen helfen sollen, hab ich es nicht wirklich glauben können.

Bonus: Schlafstörungen Medikamente

Von Medikamenten würde ich dir grundsätzlich abraten. Diese sind zwar im Moment sehr hilfreich, da sie einem beim Einschlafen helfen, können aber über längere Dauer mehr Schaden anrichten, als für was sie gut sind.

So sind die Nebenwirkungen oft viel schwerwiegender wie Übelkeit, Schwindelgefühl und Appetitlosigkeit.

Schlafmittel wie Zolpidem können zudem deinen Blutdruck auch sehr stark absenken.

Außerdem ist meiner Meinung nach eine gute Schlafroutine über längere Zeit viel effektiver, als die schnelle Lösung, Schlafstörungen und Einschlafprobleme durch Medikamente zu beheben.

Wenn du zum Beispiel vor dem Einschlafen nicht müde genug bist, hat dies wahrscheinlich auch einen Grund. Mittel gegen Schlafstörungen helfen dir da im Moment vielleicht ziemlich schnell. Sei dir aber bewusst, dass diese eben sehr oft auch viele Nebenwirkungen haben können.

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